

Doch Wolfgang Fischer wollte mehr. Seine Leidenschaft für das Autofahren
und den Motorsport ließ ihn nicht mehr los. Das 24-Stunden-Rennen auf dem
Nürburgring 2006 war sein letztes Rennen als aktiver Sportler. Nachdem er im
gleichen Jahr mit seinem Partner auch noch Vize-Europameister in der
Europäischen Historischen Tourenwagen Europameisterschaft geworden war, war
es höchste Zeit für neue Herausforderungen.
Sein neues Lebensziel: Chauffeur. Zunächst galt es, die Agenturen davon zu
überzeugen, dass ein Fahrer auch älter als 35 Jahre sein kann. Schließlich
„wird ein guter Rotwein auch immer besser, je älter er wird“, so Fischer
über seinen Berufsstart. Nach seinem Einstieg in die Welt der perfekten
Dienstleistung konnte er sich schnell einen festen, sehr zufriedenen
Kundenkreis aufbauen. Sein Lebensmotto – „Verständnis für die Situation der
anderen“ – war ihm dabei sicherlich behilflich und einer der Gründe, warum
sich sein Bewerberprofil gegenüber allen Eingängen am Ende durchsetzte. Sein
großes Einfühlungsvermögen, gepflegte Konversation auf allen Ebenen und
ständiges Bemühen um exzellenten, kundenorientierten Service überzeugte die
Jury, ihn zum Chauffeur des Jahres 2008 zu küren, da er als Vorbild
Qualitätsstandards für die gesamte Branche setzt.
Wolfgang Fischer fährt privat einen BMW 330i touring. Sein Traumauto ist
allerdings ein Porsche, schließlich hat er selbst schon einen 911er
gefahren. Aber auch der neue Audi R8 Diesel würde Wolfgang Fischer
begeistern. Denn wer mit Benzin im Blut geboren wurde, schwärmt natürlich
für technische Meisterleistungen. Vielleicht geht der Traum ja noch in
Erfüllung, und sei es auf einer seiner vielen Fahrten als Chauffeur.